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Zum guten Wohnen gehört es auch, gut informiert zu sein und deshalb haben wir auf dieser Seite wichtige Tipps für Sie zusammengestellt:

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Lüften und Heizen mit Sinn und Verstand spart Geld und sorgt vor

Regulieren Sie das Raumklima durch regelmäßige Fensterlüftung – das gilt besonders bei fugendichten Fenstern. Das Lüften ersetzt nicht nur verbrauchte Luft, sondern schützt auch vor Schimmelbildung. Die in einer Wohnung entstehende Wasserdampfmenge beträgt je nach Personenzahl und Intensität der Nutzung 10 bis 20 Liter pro Tag. Deshalb ist das Abführen von Wasserdampf eine wichtige Aufgabe, damit die relative Luftfeuchte gering genug bleibt (zwischen 40 und 60%).

Heizen Sie alle Räume ausreichend und vor allem möglichst kontinuierlich. Dies gilt auch für die Räume, die Sie nicht ständig benutzen oder in denen Sie ein niedrigeres Temperaturniveau wünschen. Und: Unterbinden Sie die Luftzirkulation nicht. Das ist an Außenwänden besonders wichtig. Möbelstücke sollten deshalb in neueren Häusern (nach 1995) mindestens 5 cm, in älteren Häusern (vor 1995) mindestens 10 cm Abstand zur Wand haben.

Um beim Lüften möglichst wenig Energie zu verschenken, sollte kurz und intensiv gelüftet werden. Öffnen Sie Fenster und Türen kurzfristig weit und schaffen Sie nach Möglichkeit Durchzug. Sehr schnell tauscht sich die verbrauchte, feuchte Raumluft durch trockene Frischluft aus. Bei kalter Witterung genügen maximal fünf Minuten, in den milden Übergangszeiten sind zehn bis 15 Minuten erforderlich.

Der Vorteil dieser „Stoßlüftung" ist, dass mit der verbrauchten Luft nur die darin enthaltene Wärme entweicht, während die viel größeren, in den Wänden und Einrichtungsgegenständen gespeicherten Wärmemengen im Raum bleiben und nach dem Schließen der Fenster mithelfen, die Frischluft schnell wieder auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Diese „Stoßlüftung" sollte bei Anwesenheit in der Wohnung mehrmals wiederholt werden. Gewöhnlich sollte tagsüber mindestens drei Mal gelüftet werden. Auch bei Abwesenheit ist dies leicht möglich: Nach dem Aufstehen, beim Heimkommen und vor dem Schlafengehen.

Behindern Sie nicht die Wärmeabgabe der Heizkörper durch Verkleidungen, lange Vorhänge oder vorgestellte Möbel. Durch Wärmestau erhöhen sich die Wärmeverluste nach außen. Halten Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen stets geschlossen.

Die Temperierung dieser Räume ist Aufgabe des im Raum befindlichen Heizkörpers. Andernfalls dringt mit der wärmeren Luft aus Nebenräumen zu viel Feuchtigkeit ein, die beim Abkühlen der Luft dann zum Teil als Kondensat ausfällt und zur Schimmelbildung beitragen kann.

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